Fertighaussiedlungen im Vergleich

Da wir ja in Sankt Augustin bei Bonn wohnen sind wir zuerst auf die Fertighauswelten in Frechen gestoßen. Diese kosten zwar Eintritt, aber den brauchten wir nur beim ersten Mal zu bezahlen. Die Häuser hier sind alle modern und auf dem Aktuellen Stand der Technik, leider ist es gerade an schönen Tagen so voll, das man kaum gehen, geschweige den schauen kann. Auch ist es hier schwer ohne einen Termin ein Qualifiziertes Gespräch zu führen. Teilweise hat man den Eindruck das auf zwei Verkäufer (Berater sind noch seltener) 3 “Aushilfen” kommen. Sehr schönes Beispiel war in einem Haus der Firma OKAL, eine Verkäuferin die auf unsere Frage nach eine Funktion der Heizungsanlage meinte: “Das interessiert doch keinen!”, schade, doch uns… Naja, nächste Firma…

Wir haben einige ausprobiert und auch einige Gespräche mit ersthaften Interesse geführt. Leider ist das Fazit, die Meisten dort sind überlastet, siehe auch unser Artikel “Spaß mit den Häuslebauern”, und müssen motiviert werden Ergebnisse zu liefern. Besonders Schade, wir haben uns die Mühe gemacht auf 3 1/2 Seiten unsere Wünsche aufzuschreiben, inkl. der teuren Extras wie ein Badewanne für mich oder die Komplette Haussteuerung über ein Bussystem. Leider vertrösten die meisten hier auf die Bemusterung, welche ja erst nach Vertragsschluss, also zu spät stattfindet. Schade, so können wir nicht vernünftig planen.

Das es auch anders geht haben wir dann in der Siedlung in Mühlheim Kärlich bei Koblenz gesehen. Die Häuser sind deutlich älter und nicht auf den Stand der Technik, aber die Berater haben Zeit und ruhe für vernünftige Gespräche. Hier haben wir auch der Firma OKAL eine zweite Chance gegeben, und der Berater war gut, vielen Dank nochmal dafür! Auch wenn leider OKAL nicht zu uns passt.

Unser Tipp: Schauen in Frechen, reden in Mühlheim, wenn in beiden die interessante Firma steht.

Ein weiterer Tipp: Fragt beim Hersteller nach einem Ansprechpartner. Wir hatten das getan, und hatten wegen der Räumlichen Entfernung dann doch für jemanden aus Frechen entschieden. Nach dem 3 Termin sind wir zurück zur Empfehlung und die Räumliche Distanz war kein Problem, er kommt zu uns. Wieder ein Punkt mehr warum wir denken das in Frechen nur die B-Garde sitzt die Häuser versucht wie Gemüse auf dem Markt zu verkaufen… Nix für uns, die gerne versuchen wollen in ihrem Blog mal positives vom Bauen zu berichten.

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Veröffentlicht von

Fabian Niesen

Fabian Niesen ist seit Jahren beruflich als IT-Consultant unterwegs und arbeitet bei der Steep GmbH in Bonn. Seine Hobby’s sind Social Media, Bloggen, Mittelaltermärkte und Historische Lieder.