Spaß mit der Terminkoordination

Ein aktuelles Fazit: Der neue Bauleiter gibt sich Mühe, aber wir merken das auch er sehr viel andere Baustellen hat. Noch hat er nicht die Bugwelle an offenen Themen seines Vorgängers abgearbeitet, aber er scheint sich zu bemühen.

Unsere größte Unklarheit, ein Einzugstermin, immer werden wir vertröstet. Hier mal die Historie der Odyssee nach einem einfachen Termin.

Seit geraumer Zeit fragen wir nach einem verbindlichen Einzugstermin. Die Kündigungsfrist für Wohnungen betragen bekanntermaßen 3 Monate und man will ja die Belastung so gering wie möglich halten. Am Anfang sagte uns unser Verkäufer, die genaue Terminierung erhalten Sie bei Ihrer Bemusterung.

Bei der Bemusterung bekamen wir dann einen “Geschätzten Zeitplan” der mit der Montage des Hauses in KW45/2016 endete. Sobald das Haus dann wirklich steht, wurde uns der nächste Zeitplan / ein endgültiger Einzugstermin zugesagt. Diesen Zeitplan hat Kampa an einigen Stellen nicht so ganz eingehalten, so dass wir dann teilweise gedrängt wurden, schnell zu prüfen wenn wir noch Rechtzeitig das Haus stehen haben wollten. So hätten die Pläne nach dem Plan in der KW 29 fertig sein sollen, und von uns geprüft werden können. Schade, dass wenn wir die Pläne mit einigen Fehlern erst in der KW 36 erhalten, so dass diese ohne Fehler erst in der KW 40 freigeben konnten. Auch bei anderen Themen wie Bankbürgschaft kam es zu Verzögerungen, einige davon bei unserer Bank, andere aber auch bei Kampa.

Statt in der KW 45 gestellt zu werden sollte es dann in der KW 50 Produziert werden.

Ab dem 14.12.2016 wurde dann das Haus gestellt, somit schien Kampa nach meinen Einwänden, dass die größte Verzögerung von Kampa kam, wenigens eine Beschleunigung versucht zu haben.

Unser Bauleiter sagte uns er könne uns noch keinen Einzugstermin nennen, der käme aus Aalen wenn der Estrich eingebracht ist. In einem Telefonat Mitte November hatte er uns aber noch gesagt, er geht von März / April aus.

Der Estrich wurde dann am 9.2.2017 eingebracht, nach diversen Problemen mit einigen anderen Gewerken, wie wir ja schon berichtet hatten. Am 13.2.2017 schickte unser Bauleiter uns eine E-Mail das die Hausübergabe für Mai 2017 geplant sei, zu nächst freuten wir uns sehr. Einige Tage später Ruderte unser Bauleiter zurück, dass das ja nur ein gehoffter Termin und keine Verbindliche Zusage war, als ihm sagten, dass wir dann unsere Wohnung dann passend zum Ende Juni kündigen. Einen Verbindlichen Termin wollte / konnte er uns nicht nennen.

Da immer noch einiges schief lief folgte am 23.02.2017 ein telefonisches Eskalationsgespräch mit unserem Bauleiter und jemanden aus dem Operativen Baumanagement. Das Ergebnis war, das uns von dem Herrn aus Aalen zugesagt wurde, dass wir bei unserem nächsten Vor-Ort Termin mit unserem Bauleiter am 3.3.2017 einen verbindlichen Einzugstermin genannt bekommen. An diesem Tag sollten auch noch diverse andere Probleme / Mängel und offene Termine Vor-Ort besprochen werden.

Wegen Erkrankung des Bauleiters wurde der Termin dann auf den 6.3.2017 verschoben, für Erkrankung kann niemand was. Bei dem Termin am 6.3.2017 war ich dann etwas überrascht, das uns von unserem Bauleiter ein neuer Bauleiter vorgestellt wurde. Einen verbindlichen Einzugstermin hatte der aber auch nicht im Gepäck. Es ist mit uns aber alle Punkte durch gegangen und hat Besserung gelobt. Auf die Frage nach dem verbindlichen Einzugstermin wurden wir wieder an den netten Herren aus dem Operativen Baumanagement verwiesen. Da dieser, wie erwartet, bis heute nicht reagiert hat. Sitze ich hier und schreibe nach dem ich alle Mails und Schriftlichen (und von den Gesprächspartnern nicht beanstandeten) Telefonprotokolle durch gegangen bin diesen Blog Beitrag.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen als Projektleiter in der IT ist es möglich Projekte zu planen, auch wenn es Ungewissheiten wie das Wetter gibt. Dafür macht man eine Risikobewertung und plant einen Puffer ein. Wenn ich bedenke wie viele Häuser eine Firma wie Kampa schon gebaut hat, sollten doch genügend Erfahrungswerte vorliegen um so etwas zu planen. Spannenderweise sind wir mit dieser Meinung nicht die einzigen, auch unser Baugutachter und Bauleiter von anderen Firmen sehen das Ähnlich. Verlangen wir doch was Unmögliches? Wir denken nein. Wie ergeht es anderen Kampa Bauherren? Wir freuen uns über Eure Kommentare und Erfahrungen im Blog.

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Veröffentlicht von

Fabian Niesen

Fabian Niesen ist seit Jahren beruflich als IT-Consultant unterwegs und arbeitet bei der Steep GmbH in Bonn. Seine Hobby’s sind Social Media, Bloggen, Mittelaltermärkte und Historische Lieder.

3 Gedanken zu „Spaß mit der Terminkoordination“

  1. Sehr witzig geschrieben! Wir wohnen seit 1/2 Jahr drin und haben bis heute keinen Einzugstermin, denn den schuldet KAMPA ja nicht
    Aber ich kann oben Geschriebenes 1:1 bestätigen…. genau so läuft es….. Hinhaltetechnik vom Feinsten

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  2. Das leide Thema mit den Terminen bei KAMPA. Wir wohnen auch bereits seit einem halben Jahr im Haus und hatten bis heute auch noch keine Hausübergabe. Auf einen Bauzeitenplan oder Einzugstermin warten bis heute.
    KAMPA macht es sich so halt einfach, somit sind sie an keine Fristen gebunden und können tun und lassen, was sie wollen.
    Sie sind ja vertraglich keine Termine geschuldet.
    Ich kann jeden zukünftigen Bauherren nur raten sich vor Vertragsunterzeichnung, sich die Bauzeit schriftlich geben zu lassen. Ansonsten sich besser einen anderen Anbieter suchen.

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  3. Einfach der Wahnsinn das ganze!

    Da denkt man man kauft ein AllinOne Objekt – Schlüsselfertig und dann sowas alles!
    Da geht man von aus, wenn man soviel Geld für ein Haus hinlegt, dass man mit Profis zusammen arbeitet. Anscheinend ist dem nicht so!
    Ich verfolge den Blog hier seit Beginn an und bin erstaunt über das was hier vor geht!
    Irgendwie scheint es so, als ob KAMPA anfängt zu bauen und dann irgendwas macht. Projektmanagement scheint hier ein Fremdwort zu sein, genau wie die Kommunikation zwischen KAMPA, KAMPA Bauleiter, KAMPA Baumangemant und Subunternehmen und dann allesamt mit den Bauherren. Und das ganze in einer Zeit, wo Kommunikation eigentlich so einfach ist – traurig ist das!

    Ich hoffe, dass für die Bauherren, welche hier berichten, das ganze Projekt trotz der ganzen Komplikationen sich zum Guten wendet!

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